Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

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Jahr des Gebetes
 
 "Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird." (Mk 14, 23-24)
 
 Fronleichnam
 
6.1 Fronleichnam MH Rom 2
(Foto privat MH - Blumenteppich im Vatikan)
 
Hinweise zum Fronleichnamfest finden Sie hier 
Was bedeutet jg. Menschen die Anbetung >> hier
 
Die Ordensschwester Juliana von Lüttich hatte im 13. Jahrhundert eine Vision: Ein wunderbar strahlender Mond, dessen Rand einen weißen Fleck aufwies. Erst 20 Jahre nach dieser Vision vertraute Juliana dies ihrer Freundin der Kaiserin Eva an.. »Dem Kirchenjahr fehlte ein Fest zu Ehren der heiligen Eucharistie.«
Papst Urban IV. führte er im Jahr 1264 das Fronleichnamsfest für die ganze Kirche ein. Als Termin dafür wurde der Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag bestimmt. Das Fronleichnamsfest nimmt noch einmal nach dem Ende der Osterzeit das Thema des Gründonnerstags auf. Was im Abendmahlssaal im engsten Kreis der Jünger geschah, soll in Freude und Dankbarkeit nach draußen zu den Menschen kundgetan und getragen werden. Das Wort Fronleichnam selbst stammt aus den althochdeutschen Wörtern: fron = Herr, heilig, lichnam = lebendiger Leib.

Der hl. Niels Stensen kam aus Italien, war ein evangelischer Christ und Arzt. Er starb vor ca. 340 in Italien. Als er das 1. Fronleichnamsfest als Arzt erlebte, veränderte sich sein Leben.

Er sah, dass viele Katholiken zu Fronleichnam hinter dem Priester, der eine Monstranz mit dem Leib Christi trug, hinterher zogen. Die Kinder und Erwachsenen sangen und beteten. Er dachte: „Ist das wirklich Jesus Christus in der Brotgestalt?“ Er selbst schreibt: „Als ich die Hostie mit so großer Pracht durch die Straßen der Stadt getragen sah, regte sich in mir der Gedanke: Entweder ist diese Hostie ein einfaches Stück Brot und diejenigen sind ja verrückt, die dieses Stück Brot verehren oder dieses Brot enthält wirklich den wahren Leib Jesu Christi und ich bin verrückt, dass ich nicht an dieser Prozession teilnehme!“

Er entdeckte auf einmal, dass in der Hostie wirklich Jesus unter uns ist. Er schrieb später tief in seinem Herzen berührt darüber: „In einem schlichten Stück Brot wohnt Gott. Er will mich ernähren wie das tägliche Brot. Jesus ist ganz alltäglich an meiner Seite, mit mir unterwegs durch die Straßen einer Stadt und auf meinen Lebensweg.“ Übrigens ist Niels Stensen später Priester geworden und war auch einmal in St. Antonius, Papenburg. Sein Grab ist in Florenz in Italien.

„Die Eucharistie ist der Schatz, der in der Kirche und im Leben an die erste Stelle gesetzt werden muss“, sagte Papst Franziskus. Zudem bat er zum wiederholten Mal darum, die Anbetung des Allerheiligsten als Andachtsform wiederzuentdecken, weil diese „in uns die hl. Messe weiterwirken lässt. Das ist gut für uns und heilt uns innerlich. Gerade jetzt haben wir das wirklich nötig.“ Heilen könne nur die Liebe. „So handelt Jesus, der uns mit Sanftmut entgegenkommt in der entwaffnenden Zerbrechlichkeit der Hostie.“ Papst Franziskus, 14.06.2020, Radio Vatikan


30.05. Auszug aus der Schrift  der seligen Baptista Varani, Klarissin „Istruzioni" - Franziskanisches Proprium

Lieber Bruder, liebe Schwester, sei darauf be­dacht, immer wachen Geistes zu sein, um nicht dem Schlaf der Trägheit und Gleichgültigkeit zu verfallen. Ich will damit sagen: als Ordenschrist darfst du nicht erstarren in diesem Schlaf, von dem nicht wenige befallen werden. Sie haben nach ihrem Ordenseintritt bald ihre frühere Begeisterung verloren und verrichten dann ihre Arbeiten ohne geistige Ausrichtung. Zwar richten sie sich weiterhin nach der klösterlichen Ordnung, den Zeremonien, den Ordensstatuten, aber sie tun das fast genauso wie eine Schaf- oder Ziegenherde, die dem vorausspringenden Tier nachläuft, ohne zu wissen, warum. So hält auch der vom geistigen Schlaf befallene Ordenschrist an der einmal angenommenen Gewohnheit zwar immer noch fest, aber über den Sinn oder Nut­zen macht er sich keine Gedanken. Richte bei jedem Werk, sei es leicht oder schwer, deinen Blick auf Gott. Dadurch heiligst du die Absicht deines Handelns und trägst geduldig alle Widerwärtigkeiten aus Liebe zu Gott. Bemühe dich überhaupt, alles aus Liebe zu Gott zu tun, ob du betest oder liest, das göttliche Offizium feierst, häusliche oder nied­rigere Arbeiten verrichtest. Übe dich in allen Werken der Nächstenliebe, bei Gesunden und Kranken. Du kannst sicher sein: wenn du dabei deinen Geist zu Gott erhebst und sagst: „Herr, alles aus Liebe zu dir", dann wirst du es auch sagen, wenn es dir gar nicht mehr bewußt wird.

Die hl. Baptista starb auf dem Fronleichnamsfest.
Der hl. Philipp Neri und der hl. Alfons bewunderten sie wegen ihrer originellen Schriften, die ihr geniales Denken und ihre tiefe Spritualität zum Ausdurck brachten.


 
Gebet um einen guten Bischof für unser Bistum Osnabrück


Hirtenstab von Abt Leopold, 35 Jahre -  Prämonstratenser
 

Wer Ruhe, Gelassenheit und Gebet sucht, ist herzlich in unseren Gästehäusern will-kommen:

Haus Maria Regina, Heede (Ems) - Tel. 04963-919515 >> Link
Haus St. Agnes, Thuine - Tel. 05902-501540 >> Link

800 Jahre Wundmale des Franziskus 17.09.2024 
Foto: Piero Casentini - Stigmatisierung des hl. Franziskus
Eine Ausführung zu den Ereignissen finden Sie >> hier. 
Eine weitere Ausführung von Bruder Nikolaus Kuster finden Sie >> hier. 
Fotos zum Berg La Verna finden Sie >> hier. 
 
Foto: privat
 
Die ursprüngliche Eingangstür - hier steht: "Auf der ganzen Erde gibt es keinen heiligeren Berg."  
 

DAS RÄTSEL DES MEISTERS DES HEILIGEN FRANZISKUS
Der neue Stil Umbriens im 13. Jahrhundert
Großartige, beeindruckende Ausstellung in der Nationalgalerie von Umbrien in Perugia.
Sechzig Meisterwerke enthüllen erstmals die Geheimnisse des "Franziskus Meisters", des bedeutendsten Künstlers Mittelitaliens nach Giunta Pisano und vor Cimabue.
Die Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zum 800. Jahrestag der Stigmatisierung des Heiligen Franziskus.
Ein Teil der Werke stammt vom Louvre in Paris bis zur National Gallery in London, vom Metropolitan Museum in New York bis zur National Gallery in Washington.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Nationalgalerie von Umbrien, dem Kulturministerium, der päpstlichen Basilika und dem Sacro Convento San Francesco in Assisi und der Seraphischen Provinz “San Francesco di Assisi” der Minderbrüder von Umbrien. Hier ein kleiner Eindruck!
 
 
      Eingang Nationalgalerie von Umbrien in Perugia
 
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Fotos: U.L.

Das Heilige Jahr 2025 beginnt mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdoms am Di., 24.12.2024. Die 4 Heiligen Pforten befinden sich in den wichtigsten Basiliken Roms : Petersdom, Lateranbasilika, St. Paul vor den Mauern und der Basilika Santa Maria Maggiore. Mit dem Hl. Jahr ist ein vollkommener Ablass verbunden.

Das Heilige Jahr 2025 soll eine ethische, moralische, soziale und kulturelle Wiedergeburt hervorbringen. Ebenso die Vision fördern von einer gerechteren und geschwisterlicheren Gesellschaft, in der Fehler vergeben und Gerechtigkeit gestärkt werden und somit eine solidarischere und menschlichere Welt entstehe.

Das Logo: Die vier bunten, stilisierten Figuren repräsentierten die Menschen aus allen vier Himmelsrichtungen, ebenso die Kirche als Schiff. Sie umarmten sich als Zeichen für Solidarität und Geschwisterlichkeit. Eine Person trägt ein Kreuz als Zeichen des Glaubens und mit einem Anker als Zeichen der Hoffnung. Die Hoffnung brauchen wir besonders in Zeiten größter Not. Die Wellen unterhalb der Personen zeigen, dass die Pilgerreise des Lebens nicht immer in ruhigen Gewässern verläuft.

Weitere Infos gibt es:
über den Vatikan hier und APP: IUBILAEUM25
über die Deutsche Bischofskonferenz hier mit Hymne in Deutsch; Chorsatz in Deutsch


"Die Zeit, Gott zu suchen ist das Leben.  Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod;
die Zeit Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit." hl. Franz v. Sales 
 
 (Foto: privat)
Schwesternfriedhof - Grab der Ordensgründerin Mutter M. Anselma,  in Thuine 
Über 2.790 Schwestern sind seit der Gründung 1869 gestorben.
Sie finden hier eine Auflistung unserer verstorbenen Schwestern von Januar 2018 bis Mai 2024, die in Deutschland beerdigt wurden.


Herausgeber

Das Provinzialat St. Franziskus der Thuiner
Franziskanerinnen vom hl. Martyrer Georg
Kellinghausen 1
49584 Schwagstorf

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Telefon: 05901-3090
Fax: 05901-309104
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