Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

 

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15.07. hl. Bona
 (Foto: hl. Bonaventura)
 

Am Mittwoch, 15.07., Gedenktag des hl. Bonaventura, ofm

Als Kind erkrankte der hl. Bonaventura schwer. Seine Mutter bat den hl. Franziskus um sein Gebet für ihr Kind. Bonaventura wurde geheilt. Bonaventura wurde wahrscheinlich 1217 geboren und starb 1274 mit 57 Jahren. 17 Jahre leitete er den Orden der Franziskaner.

»Ich gestehe vor Gott, daß der Grund, der mich das Leben des seligen Franziskus vor jedem anderen lieben ließ, darin besteht, daß es den Anfängen und dem Werden der Kirche ähnlich ist. Die Kirche begann mit einfachen Fischern und wurde in der Folge durch sehr berühmte und weise Lehrer bereichert; die Frömmigkeit des seligen Franziskus ist nicht von der Klugheit der Menschen, sondern von Christus bestimmt worden« (Epistula de tribus quaestionibus ad magistrum innominatum, in: Opere di San Bonavenura, Introduzione generale, Rom 1990, S. 29). 

"So, wie der hl. Franz von Assisi kann jeder von uns zu Gott finden." Dazu eine Ausführung hier.

 
 Heiliger Geist ist für den hl. Bonaventura ein Beziehungsgeschehen.

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“ (Gal 5,22-23)

Über die 7 Gaben des Heiligen Geist schreibt Bonaventura: Jede Gabe hat einen Gegensatz und einen Zustand der Vollendung:

Gottesfurcht (1) vollendet sich in der Armut im Geiste und hat als Gegenteil den Hochmut. Dieser macht die anderen klein. Hochmut ist Beziehungslosigkeit, man verliert den anderen aus dem Blick und baut nur auf sich. Demut dagegen eröffnet ein Beziehungsgeschehen.

Frömmigkeit (2) vollendet sich in Güte und Milde und ihr Gegenteil heißt Neid. Neid ist Beziehungsgift. Wer neidisch ist, ärgert sich über die Existenz des anderen, empfindet ihn als Störung, kann sich nicht mit ihm freuen über die Gaben Gottes. Fromm ist also nicht der Frömmler, sondern wer den anderen nichts neidet.

Wissenschaft (3) vollendet sich in der Gabe der Tränen und hat als Gegenteil den Zorn. Zorn und Wut zerstören Beziehungen, auch in der Politik, wenn Wutbürger das Sagen haben. Ein Wissenschaftler schaut die Welt zunächst objektiv an, wie der Astronom unterm Sternenzelt, er nimmt die Wirklichkeit wahr und wird dann von ihrer Erhabenheit zu Tränen gerührt.

Stärke (4) vollendet sich im Hunger nach Gerechtigkeit und hat als Gegensatz die Trägheit. Wer träge ist, bleibt selbstbezogen. Trägheit ist ein Beziehungskiller. Wie viele Beziehungen gehen an Trägheit und mangelndem Mut kaputt, am selbstgefälligen Nichthandeln. Der Hunger nach einer besseren Welt schafft Beziehung und Gerechtigkeit.

Rat (5) vollendet sich in der Barmherzigkeit und hat als Gegenteil die Habsucht. Habsucht richtet sich gegen Beziehungen. Wer habsüchtig ist, mag dem anderen keinen guten Rat geben, weil er alles für sich behalten will. Guter Rat ist teuer, und der Habsüchtige gibt etwas Teures bestimmt nicht her.

Verstand (6) vollendet sich in Herzensreinheit, und sein Gegensatz heißt Unmäßigkeit. Der Verstand richtet sich auf die Wahrheit aus, die Unmäßigkeit ist eine Verzerrung. So wie wir heute die Natur ausbeuten, gefährden wir das Leben der nachfolgenden Generationen. Das ist Unmäßigkeit, gegen jeden Verstand. Sie beschmutzt unsere Herzen. Würden wir dem Verstand folgen, wäre unser Herz rein, wie die Beziehung zu denen, die nach uns kommen.

Weisheit (7) vollendet sich im Frieden und hat als Gegenteil die Unkeuschheit. Der Weise lebt im Frieden mit sich und anderen. Er ruht in sich und stiftet Frieden. Der Unkeusche ist friedlos. Er kann nie genug bekommen vom Sinnengenuss, er ist der Getriebene, der nichts und niemandem die Treue halten kann, weil er von einer Sensation zur anderen jagt.

 
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 (Foto privat - Kapelle in Schwagstorf am 17.07.2017)
 

Freitag, 17. Juli 2020

Am  Samstag, 16.07.1887, empfing unsere Ordensgründerin Mutter M. Anselma nachmittags die hl. Kommunion.
Am Sonntag, 17.07.1887, dem Sterbetag von Mutter M. Anselma betete sie um 3 Uhr morgens mit erhobenen Händen: "Oh wie schön! Jesus, komm!" Und sie durfte heim in den Himmel gehen.

 
Ein Stundengebet finden Sie hier.
 

Stand 01.01.2020
Unsere Ordensgemeinschaft hat 105 Niederlassungen in 10 Ländern der Welt  mit insgesamt 1.005 Schwestern. 
Das Generalat und die Provinz St. Franziskus in Deutschland seit 1869 (409 Schw.) - Niederlande St. Antonius, seit 1875 (56 Schw.) - Japan St. Maria seit 1920 (125 Schw.) - USA  St. Elisabeth seit 1923 (111 Schw) - Indonesien  St. Josef seit 1932 (244 Schw.) - Brasilien Herz-Jesu seit 1972 (26 Schw.) - Timor Leste seit 1993 (34 Schw.) - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! seit 2001 (5 Schw.) - Italien seit 2005 (2 Schw.) - Kuba seit 2011 (5 Schw.). 

 
Weitere Informationen zu unserer Ordensgeschichte finden Sie hier
 
Ein Video über unsere Gemeinschaft finden Sie hier.

 

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 (Foto: Schw. Marion)
Schwesternfriedhof im Mutterhaus, Thuine
 
Stand  01.01.2020
2.692 Schwestern sind seit der Gründung 1869 gestorben. 
 
Sie finden  auf der Internetseite des Mutterhauses und Generalates der Thuiner Franziskanerinnen eine Auflistung unserer verstorbenen Schwestern von Januar 2018 bis Dezember 2019, die in Deutschland beerdigt wurden. Siehe hier 


 

 

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