Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

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"Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß.
Es soll dir geschehen, wie du willst. Und von dieser Stunde an
war ihre Tochter geheilt.
“ (Mt 15,28)
 
8.15 Natur 12
Foto: privat 
 
Eine Auslegung zum Evangelium zum 20. Sonntag i. J. finden Sie >> hier >> hier
 

 

18.08. Die hl. Helena wurde 248 geboren und bekam den Namen Helena, „die Leuchtende“. Sie stammte aus der Türkei. - Das Haupt der heiligen Helena wird im Dom zu Trier aufbewahrt und ihre Gebeine in Rom in der Kirche Maria in Aracoeli.
Helena hat nach Trier Jesu ungeteiltes Gewand (vgl. Joh 19, 23), den Heiligen Rock und die Gebeine des Apostels Matthias überführt. 

Ihr Sohn Kaiser Konstantin garantierte den Christen 313 freie Religionsausübung.

Die Kirchenväter Ambrosius und Eusebius berichten, dass Gott der hl. Helena eine Wallfahrt ins Hl. Land im Traum aufgetragen hatte. Ambrosius schreibt dazu Folgendes: "Sie findet, das mittlere Kreuz, das die Aufschrift an der Stirne trug: "Jesus von Nazareth, König der Juden".

Später sagte Ambrosius: "Maria ward heimgesucht zur Erlösung der Eva, Helena ward heimgesucht zur Erlösung der Kaiser."

8.18 Maria in Aracaeli Hl. Helena
Foto: privat  Grab der hl. Helena

"Man findet bei Menschen niederer Herkunft ein Seelenadel, der sie berghoch über die Andern emporträgt. So war es auch bei der hl. Helena.

Ihre Wiege stand in keinem Königspalast, in ihren Adern rollte nicht das Blut eines angesehenen Fürstenhauses. Es war eine armselige Hütte, in der Flavia Helena um das Jahr 250 zu Drepanum im kleinasiatischen Bithynien (Türkei) das Licht der Welt erblickte. In kleinen Verhältnissen war sie aufgewachsen.

Früh hatte sie sich auf eigene Füße stellen und selbst ihr Brot verdienen müssen. Als Dienstmagd und Kellnerin war sie in einem Gasthaus tätig. Die jugendliche Schönheit des Mädchens lockte Soldaten und Offiziere als häufige Gäste in die Wirtsstube. Am häufigsten fand sich der vornehme Illyrier Konstantius Chlorus ein. Die Anmut der Kellnerin hatte den jungen Offizier so in Bann geschlagen, daß er alle Standesunterschiede vergaß und Helena in gesetzlicher Ehe zu seiner Gattin machte.

Nun offenbarte sich Helenas vornehme Gesinnung. Helena blieb bescheiden und demütig, auch als Gemahlin eines angesehenen Offiziers. Sie blieb es, auch als Konstantius von Erfolg zu Erfolg getragen wurde und immer höher stieg, auch als er zum Caesar geworden war.

Ihre Leutseligkeit begeisterte die Soldaten, die ihr treu ergeben waren und denen sie an der Seite ihres Gemahls auf den großen Heereszügen in fremde Länder folgte, bis nach Gallien und Deutschland und bis hinauf nach Britannien. Von Trier aus regierte Konstantius Chlorus ganz Gallien, von York aus die britannischen Inseln. Groß war die Freude beim Caesar und groß der Jubel beim Heer, als Helena einem Erben der kaiserlichen Macht das Leben schenkte: Konstantin.

Doch bald brach tiefes Leid über die edle Frau herein. Ihr Mann Konstantius stieß sie von sich. Nicht weil seine Liebe zu ihr erkaltet und er ihrer überdrüssig war, auch nicht aus einem plötzlich erwachten Caesarendünkel, sondern aus kalter Berechnung. Ihm galt es, seinen Thron vor Kaiser Maximian, dem Herrscher des weströmischen Reiches, zu sichern. Und konnte es dazu ein sicheres Mittel geben, als Maximians Stieftochter zu heiraten? Dieser feilen Berechnung mußte Helena zum Opfer fallen.

Wie schwer mag es das Herz dieser Frau getroffen haben, so plötzlich von den Höhen irdischen Glücks in die tiefste Verlassenheit gestürzt zu werden! Auf einmal von einem Gatten getrennt zu werden, dem doch immer noch ihre Liebe galt; von dem Kind gerissen zu werden, das ihr Ein und Alles war! Wie bitter mag Helena an der unverdienten Kränkung und der schmerzlichen Trennung getragen haben! Das Kreuz wurde ihr doppelt schwer, da sie ja in dieser Zeit den noch nicht kennengelernt hatte, der jedes Kreuz versüßt und tragen hilft: Jesus Christus.

Als Heidin fand sie nirgends Trost und Stütze. Doch mußte nicht gerade diese Zeit der Bitterkeit ihr Herz weich und empfänglich machen für die Stimme des Gottes, der leis in ihrem Inneren zu sprechen und zu locken begann?

Die Nacht der schweren Prüfungszeit wich einem leuchtenden Morgen als Konstantin nach seines Vaters Tod zum Herrscher ausgerufen wurde. Er beeilte sich, das Unrecht, das sein Vater der Mutter angetan hatte, wieder gutzumachen. Sofort zog er Helena an den kaiserlichen Hof und erwies ihr kaiserliche Ehren. Er verlieh ihr den Titel "Augusta" (Kaiserin) und ließ Münzen mit ihrem Bilde schlagen. Das Band der Liebe zwischen Sohn und Mutter wurden noch weit inniger, als beide  zu Jesus Christus fanden. Wenn bei Konstantins Abwendung vom Heidentum viel Politik mitspielte, so war es bei Helena anders. Sie wurde Christin aus Überzeugung, im willigen Sichhingeben an die göttliche Gnade.

Mit Eifer suchte die 60jährige Frau nachzuholen, was sie früher versäumt hatte. Innige Frömmigkeit und werktätige Liebe zu den Armen zeichnete sie aus. Nach dem Zeugnis des Papstes Gregor des Großen war sie es gewesen, die in ihrem glühenden Glaubenseifer das Feuer der christlichen Liebe in den Herzen der Römer entflammte. Rom war ja nach Konstantins Sieg an der Milvischen Brücke die Residenz des Alleinherrschers geworden.

Eine Reihe von Gotteshäusern verdankt ihrem Eifer und ihrer Freigebigkeit die Entstehung. Auch manche deutschen Städte wie Trier, Bonn, Xanten, Köln führen die Erbauung von Gotteshäusern auf Kaiserin Helena zurück.

Hochbetagt, fast 80jährig, nahm Helena noch die Mühe einer Wallfahrt ins Heilige Land auf sich. Es drängte sie, die Stätten aufzusuchen, die durch Jesu Leben und Tod für immer geheiligt waren. Eine frühchristliche Legende, deren wahrer Kern sich nicht mehr feststellen läßt, bringt Helena in Verbindung mit der Auffindung des Heiligen Kreuzes auf Golgatha. Mit Hilfe des hl. Makarius, der Bischof von Jerusalem war, habe die Kaiserin auf dem Kalvarienberg nach dem Kreuz des Erlösers graben lassen und an der wunderbaren Heilung einer kranken Frau, die durch Berühren eines der gefundenen Kreuzbalken plötzlich von ihrem Leiden befreit wurde, das echte Kreuzesholz Christi erkannt. Auf Helenas Veranlassung wurde der Bau der Grabeskirche begonnen, die sie wie auch die Kirchen auf dem Ölberg und in Bethlehem mit reichen Schenkungen bedachte.

Das Herzstück ihrer Frömmigkeit war nicht so sehr die Verehrung der hl. Reliquien, sondern ihr Dienst an den lebendigen, notleidenden Gliedern des Leibes Christi.

Sie sah den Gekreuzigten in den Armen, Kranken und Schuldigen und diente ihm in ihnen.

Wenige Jahre nach ihrer Wallfahrt ins Heilige Land fand ihr irdisches Pilgerleben ein Ende. Im August des Jahres 328 starb Helena. Ihr Name wird in der Kirche Gottes lebendig bleiben, solange das Kreuz des Erlösers zum Himmel ragt.

(Heiligenlegende / Lebensbilder edler Menschen und heiliger Gottesfreunde)

Quelle: Mary June


 
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Wer Ruhe und Gebet sucht, ist herzlich willkommen in unserem Gästehaus Maria Regina in Heede (Ems). Tel. 04963-919515 >> Link

Foto: privat
Schwesternfriedhof - Grab der Ordensgründerin Mutter M. Anselma,  in Thuine 
 
Über 2.800 Schwestern sind seit der Gründung 1869 gestorben.
Sie finden hier eine Auflistung unserer verstorbenen Schwestern von Januar 2018 bis Juli 2026, die in Deutschland beerdigt wurden.
 


Assisi  

Das Jubiläumsjahr 10.01.2026 - 10.01.2027
800 Jahr Feierlichkeiten zum Tod des hl. Franziskus 1226-2026 >>hier

Jubiläumsablass >> hier

Den Brief "Samenkorn des ewigen Lebens" das spirituelle Vermächtnis eines christlichen Mannes finden Sie >> hier
Quelle: Kommunikationsbüro der Generalkurie OFM

 
 
Foto: Franziskander aus der Basilica Santa Maria degli Angeli
 
In der Porziuncola zum ersten Mal am selben Ort vereint... ein Moment, der in die Geschichte des Franziskanerordens eingehen wird. Das Brevier des Hl. Franziskus, das seit über acht Jahrhunderten im Kloster Santa Chiara von den Klarissen aufbewahrt wird, und das Brevier der Hl. Klara, das im Kloster San Damiano aufbewahrt wird, trafen sich symbolisch dort, wo alles begann: in der kleinen Kirche Porziuncola, dem Ort, an dem Franziskus zunehmend seine evangelische Berufung verstand und wo er in der Nacht des Palmsonntags 1211 Klara empfing, nachdem sie das Haus ihres Vaters verlassen hatte und ihre Weihe an den Herrn begann...
 

Briccola d’Acciaio - Stahlpfahl                    Sunset - Sonnenuntergang
(Piazza del Comune)                                 (Piazza Santa Chiara)

Himmel, Licht, Landschaft und Spiritualität von Assisi erstrahlen in den monumentalen, hochglanzpolierten Stahlskulpturen von Helidon Xhixha, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der internationalen zeitgenössischen Bildhauerei. Die Ausstellung, die an ikonischen Orten der Stadt zu sehen ist, läuft bis zum 31. August 2026.

Sie umfasst sechs Werke, alle zwischen zwei und drei Metern hoch, die Naturelementen gewidmet sind: Big Data (Rocca Maggiore), Briccola d’Acciaio (Piazza del Comune), Nebula (Piazza San Rufino), Resurrection of Light (Piazza San Pietro) und Sunset (Piazza Santa Chiara).

Darüber hinaus wurde eigens für Assisi eine neue Skulptur geschaffen: Tau auf dem unteren Platz der Basilika San Francesco. Sie interpretiert das franziskanische Symbol in zeitgenössischer Sprache neu. Sie bleibt ein Geschenk an die Stadt und wird Teil ihres öffentlichen Erbes.

Nebula - Nebel (Piazza San Rufino)         Resurrection of Light (Piazza San Pietro)
                                                                  Auferstehung des Lichtes 
 Tau - Zeichen (Piazza San Francesco)

 
 


Basilica Santa Maria degli Angeli mit der Portiuncula Kapelle

Seit 800 Jahren ruht der Sarg des hl. Franziskus in einem Felsengrab in der Krypta der Basilica San Francesco in Assisi. 

 
Portiuncula Kapelle
Transitus Kapelle hier starb der Hl. Franziskus am Samstag, 3. Oktober 1226 bei der Portiuncula Kapelle
Im versiegelten Kästchen steht: "Terra Sacrae Cappellae Transitus Sancti Francisci As." Original Erde unterhalb des Bodens entnommen, an dem Platz wo der hl. Franziskus starb - "Nackt auf der nackten Erde."
Fotos: © U.L.

Von Papst Leo 7. Januar 2026

In diesem Jahr der Gnade möchte ich euch ein Gebet übergeben, damit der heilige Franz von Assisi weiterhin in uns allen die vollkommene Freude und die Eintracht einflößen möge:

Hl. Franziskus, unser Bruder, du, der du vor achthundert Jahren unserem Bruder Tod als versöhnter Mann entgegengegangen bist, tritt für uns beim Herrn ein. Du hast im Kruzifix von San Damiano den wahren Frieden erkannt, lehre uns, in Ihm die Quelle jeder Versöhnung zu suchen, die jede Mauer niederreißt. Du, der du unbewaffnet die Linien des Krieges und des Unverständnisses überschritten hast, schenke uns den Mut, Brücken zu bauen, wo die Welt Grenzen errichtet. In dieser von Konflikten und Spaltungen geplagten Zeit bitte für uns, dass wir zu Werkzeugen des Friedens werden: unbewaffnete und entwaffnende Zeugen des Friedens, der von Christus kommt. Amen.

2 € Gedenkmünze zum Jubiläumsjahr des hl. Franziskus in Italien ab 1.4.
Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! (Mt 22, 21-22) 
 


Herausgeber

Das Provinzialat St. Franziskus der Thuiner
Franziskanerinnen vom hl. Martyrer Georg
Kellinghausen 1
49584 Schwagstorf

Kontakt

Telefon: 05901-3090
Fax: 05901-309104
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