Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

 

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 Aktuell​​​

"Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt." (Joh 13,36-37)

 PCAb1
   (Foto: Piero Casentini)
 Das letzte Abendmahl
 
Die Liebe des Sohnes zu uns ist Hl. Geist, die Liebe in uns.
Den Jünger Jesu erkennt man an seiner LIebe zu Jesus und zu denen, die zu Jesus gehören.
Das kann manchmal sehr schwer werden. 
Dabei darf man sich Zeit lassen, um in in diese Art der Liebe hineinzuwachsen.
 
Wir sind eingeladen in dieser Zeit vor Pfingsten den stillen Schrei nach dem Heiligen Geist nicht verstummen zu lassen und tagsüber immer wieder in unseren Herzen zu beten: Komm, Heiliger Geist! Komm, Heiliger Geist! Veni, Sancte Spiritus!
 
K1600 Erde
(Foto: privat)
Assisi
 
Maria, du Mutter aller Berufenen, hilf uns, ja zu sagen zu den Heilsplänen Gottes.
Ermutige uns, so zu vertrauen, wie du es getan hast, und zu Menschen zu werden, die deinen Sohn
Jesus Christus in unsere Welt tragen. Amen.
 
Woran kann ich eine Berufung zum Priester oder zum Ordensberuf erkennen?Siehe hier.
 
 
PC 100 18
  (Foto: Piero Casentini)
 Maria bittet mit den Aposteln zusammen um den Hl. Geist
 
"Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen." (Joh 7,38)
 

Pfingstnovene mit der deutschen hl. Hildegard von Bingen vgl. hier

Gaben des Hl. Geistes: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Ehrfurcht (vgl. Jes 11,1)

Charismen des Hl. Geistes:
Mitteilung von Weisheit, Vermittlung von Erkenntnis, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, verschiedene Wunderkräfte, Prophetisches Reden, Unterscheidung der Geister, Zungenrede und deren Deutung 
(vgl. Röm 12,6-8; 1. Kor 7,7; 1. Kor 12,8-10; 1. Kor 12,28; Eph 4,11; 1. Petr 4,11).

Früchte des Hl.Geistes: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (vgl. Gal 5,22-26)

1.Tag Freitag, 31.05.2019

Das Charisma der hl. Hildegard war die Gabe der Schau. „Bei meiner ersten Gestaltung, als Gott mich im Schoß meiner Mutter durch den Hauch des Lebens erweckte, prägte er dieses Schauen meiner Seele ein. In meinem dritten Lebensjahr sah ich ein so großes Licht, dass meine Seele erbebte, doch wegen meiner Kindheit konnte ich mich nicht darüber äußern. Bis zu meinem fünfzehnten Lebensjahr sah ich vieles, manches erzählte ich einfach, so dass die, die es hörten, sich sehr verwunderten. Da wunderte auch ich mich und verbarg die Schau so gut ich konnte.“

Jeder Mensch hat Gaben von Gott. Wir dürfen mit unseren verschiedenen Veranlagungen zur Verherrlichung Gottes leben.

Pfingstsequenz:

Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. 
Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.    
Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu spendest Trost in Leid und Tod. 
Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke was den Weg verfehlt. 
Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen. 
Heilige Hildegard, bitte für uns!
Heiliger Franziskus, bitte für uns!
Maria, du unbefleckte Braut des Hl. Geistes,
erflehe uns die Fülle der Gnaden und Gaben des Geistes!

2.Tag Samstag, 01.06.2019

Hildegard schrieb mit 77 Jahren an Wibert von Gembloux: „Das Licht, das ich schaue, ist nicht an den Raum gebunden. Es ist viel lichter als eine Wolke, die die Sonne in sich trägt. Weder Höhe noch Länge noch Breite vermag ich zu erkennen. Es wird mir als der Schatten des Lebendigen Lichtes bezeichnet. In diesem Licht sehe ich, aber nicht oft, ein anderes Licht, das mir das Lebendige Licht genannt wird. Wann und wie ich es schaue, kann ich nicht sagen. Solange ich es schaue, ist alle Traurigkeit und alle Angst von mir genommen, so dass ich mich wie ein junges Mädchen fühle und nicht wie eine alte Frau.“

Der Mensch ist erschaffen, um Gott im Licht des ewigen Lebens zu schauen als Erfüllung seiner tiefsten Sehnsucht.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

3.Tag Sonntag, 02.06. 2019

Im Jahre 1141 brach ein überheller Lichtglanz und das mächtige Feuer des Heiligen Geistes in Hildegards Leben ein, und der Ruf erging an sie, zu schreiben und zu künden, was sie in ihrem Inneren schaut und hört. Die Menschen sollen wieder lernen ihren Schöpfer in Ehrfurcht anzubeten und den Erlöser Jesus Christus anzunehmen. Hildegard war darüber sehr erschrocken und zögerte, weil sie nicht wagte, in das Licht der Öffentlichkeit zu treten. Da wurde sie aufs Krankenlager geworfen.

Gott gewährt Gaben und Berufungen zum Dienst und Heil für andere Menschen. Im Hören auf Gottes Stimme wird der Mensch frei und erkennt seinen Auftrag. Im Gehorsam empfängt der Berufene in sein Unvermögen hinein die Kraft.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

4.Tag Montag, 03.06.2019

Hildegard schaute den Urquell des Lebens, Gott, die dreieinige Liebe. Als überhelles Licht sah sie den Vater, darin eine saphirblaue Menschengestalt in vollkommener Schönheit, die sie als den menschgewordenen Sohn Gottes erkannte. Die saphirblaue Menschengestalt war umflutet vom sanften Rot funkelnder Lohe, dem Heiligen Geist. Zusammen ergaben sie eine einzige Lichtfülle: den dreieinigen Gott.

Wir Menschen sollen immer in dieser Lichtfülle leben, in Gottes Liebe brennen und so lebendig sein in Gott.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

StSp 40
5.Tag Dienstag, 04.06.2019

Hildegard wusste sich von Gott berufen, nicht nur zu schreiben, was sie schaut und hört, sondern zu reisen und zu predigen, um die Menschen zur Umkehr und Rückkehr zu Gott aufzurufen. Sie sollte auch gegen die Missstände in der Kirche sprechen. Im Lichte Gottes forderte die Prophetin vor allem die Geistlichkeit auf, mit Eifer das Evangelium zu verkünden und vorbildlich zu leben.

Der Mensch kann ohne Gott nicht zur Fülle seines Seins gelangen. So kann ein Christ die Fülle des Lebens nur in Christus und im Heiligen Geist leben. Dies gilt für alle Getauften, erst recht für die berufenen Verkünder des Evangeliums der Liebe Gottes, für die Bischöfe, die Priester, die Katecheten.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

6.Tag Mittwoch, 05.06.2019

Hildegard durfte viel von Gott schauen, aber sie musste auch viel leiden. Damit sie sich nicht in Geistesstolz erhebe und demütig bleibe, ließ Gott es zu, sie durch verschiedene Krankheiten und Leiden zu prüfen. Sie schrieb: „Eine Zeitlang waren meine Augen umdunkelt. Ich fühlte meinen Körper von einer Last niedergedrückt, dass ich mich nicht erheben konnte und mit heftigen Schmerzen darniederlag.
Dies erlitt ich, weil ich den mir erteilten Auftrag, vom Disibodenberg wegzuziehen, nicht offenbaren wollte. Das dauerte solange an, bis ich meinen neuen Wohnort angab. Als ich mit meinen Schwestern auf den Rupertsberg bei Bingen gezogen war, fehlte es uns am Notwendigsten. Da überfielen mich große Widerwärtigkeiten, Trübsal und Arbeitslast. Ich hörte nicht auf zu beten, ich seufzte und sprach unter Tränen: O Gott, du lässt niemand zu Schanden werden, der auf dich vertraut!“

Kein Menschenleben ist frei von Widerwärtigkeiten, Prüfungen, Trübsalen und Leiden.
Diese gehören wie das Älterwerden zu unserer vergänglichen Natur.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

7.Tag Donnerstag, 06.06.2019

Nach der schmerzlichen Drangsal überströmte Gott Hildegard und ihre Schwestern mit seiner Gnade. Da lebte ihr Geist auf, weil Gott sie nicht vergessen hatte. Doch in den Freuden des Lebens erfuhr sie keine Sicherheit. Hildegard verwunderte sich, dass später Verfolgungen über sie kamen und Gott ihr keinen Trost schenkte, obwohl es doch ihr Wille war, nicht zu sündigen, sondern mit Gottes Hilfe gute Werke zu vollbringen. In allen Lebenslagen hielt Hildegard fest an Gott: „Mein Herr und mein Gott, ich weiß, alles wodurch du mich berührst, ist gut.“

In unserem Leben erfahren wir neben den Freuden immer wieder Drangsale, Krankheiten, Kämpfe, Verfolgungen, Schicksalsschläge.
Sie sind Prüfungen für unsere Gottes- und Nächstenliebe.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

8.Tag Freitag, 07.06.2019

Hildegard, die mit Krankheiten vertraut war und von Gott her die Heilungskräfte in der Natur, in den Pflanzen, Tieren, Steinen erkennen durfte, hatte auch die Gabe der Krankenheilung. Durch Handauflegung und Gebet vertrieb sie Fieber und Halsgeschwulst. Es war ihr auch von Gott die Gnade zuteil, aus dem Körper von Besessenen Dämonen zu vertreiben. Abt Gedolph von Brauweiler schrieb an Hildegard: „Aus euch leuchtet nicht Menschenwerk, sondern Gotteswerk. Eine adlige Frau ist seit einigen Jahren vom bösen Geist besessen. Wir haben auf vielfache Weise uns abgemüht, sie zu befreien, aber infolge unserer Sünden nichts erreicht.“ Nachdem Hildegard diese Frau in ihre Gemeinschaft auf dem Rupertsberg mitleben ließ, wurde diese in der Feier der Osternacht bei der Taufwasserweihe von ihrem Leiden befreit.

Nach dem Wort Christi können Dämonen durch Fasten, Gebete, Almosen, durch den Befehl Gottes ausgetrieben werden. Auch heute stehen Menschen unter dem Einfluss Satans.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag

9. Tag Samstag, 08.06.2019

Hildegard hatte eine geheimnisvolle wunderbare Schau. „Wie sanfte Regentropfen träufelte es aus dem Hauche Gottes in das Erkennen meiner Seele, so wie der Heilige Geist den Evangelisten Johannes erfüllt hat: Im Anfang war das Wort. Das Wort, das vor den Geschöpfen ohne Anfang war und das nach ihnen ohne Ende sein wird, ließ alle Kreatur hervorgehen. Und der Mensch ist mit aller Kreatur das vollkommene Werk Gottes.“ Er hat den Auftrag und die Befähigung, in all seinen Werken die hl. Dreifaltigkeit zu offenbaren. „Mit dem Kuss der wahren Liebe hat Gott dem Menschen gestattet, Ihn durch seine Vernunft zu preisen und zu loben“.

Der Mensch verwirklicht sich im Gotteslob, zu dem er mit den Engeln gerufen ist. Unser Leben soll Lob sein für Gott.

Pfingstsequenz siehe 1. Tag 

 
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Der hl. Franziskus kam von 1219-1220 als Pilger nach Israel.
 FrhLa
(Foto: Custodie Terra Santa, Jerusalem)
 
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Vorschau
 
"Tau Time", das Franziskanisches Jugendgebet am Donnerstag, 19. September 2019 jeweils um 19 Uhr in der Klosterkirche "Christus- König- Kirche", Klosterstr. 14, 49832 Thuine. 
 
".. rufe ich für Oktober 2019 einen außerordentlichen Monat der Mission aus, um das Bewusstsein der missio ad gentes wieder stärker wachzurufen und mit neuem Schwung die missionarische Umgestaltung des Lebens und der Seelsorge wiederaufzunehmen." (Papst Franziskus) 
 
Vor 150 Jahren, am 25.11.1869,  wurde unsere Kongregation gegründet.
Weitere Informationen finden Sie hier
 
Ein Video über unsere Gemeinschaft finden Sie hier.
 
 
 
 
 

 


 

 
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