Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

 

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 Basilika San Francesco - Tod und Vollendung


Die Basilika San Francesco sollte im Westen außerhalb der Stadt Assisi liegen, wie die Grabeskirche in Jerusalem.
Der Hügel worauf die Basilika gebaut wurde hieß "Hollenhügel" und war verrufen, weil dort Verbrecher hingerichtet wurden. Er lag wie Golgotha in Jerusalem außerhalb der Stadt.
1227 also ein Jahr nach der Heiligsprechung des Franziskus wurde der Grundstein der Basilika gelegt.
Hierher wurde der Leichnam des Heiligen am 25.05.1230 überführt. ("Auf der Suche nach Franziskus" von Kraus/Ruf)

Der obere Teil der Kirche ist die Basilika "San Francesco".
Eine Krypta (Unterkirche) deren Altar (Lämpchen) über dem Grab des Franziskus steht, wurde über dem Grab des hl. Franziskus gebaut. Erst 1818 wurde eine weitere Krypta mit der sichtbaren Tomba des hl. Franziskus gebaut.
In der Basilika findet man viele Bilder aus dem Leben des hl. Franziskus von Guiotto.
Die Krypta (Unterkirche) deren Altar über dem Grab des hl. Franziskus ist, zeichnet sich ebenfalls durch herrliche spirituelle Bilder aus. 

Der Bau der Basilika ist vom damaligen Papst, zwei Jahre nach dem Tod des hl. Franziskus, angeordnet worden.
Man wollte Franziskus, dem neuen Apostel der Kirche, ein ähnliches Grab wie dem hl. Petrus bereiten.

"Während der Tage, als sein Körper im Sterben lag, war Franziskus in großer Sorge, dass die Brüder womöglich nur noch zusammenleben um ihre Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen, sich aber kaum noch in der innigen Weise umeinander sorgen und sich lieben würden, wie er und seine ersten Begleiter." (Der Traum des Franziskus von Murray Bodo, Franziskaner edition Coelde)

"Niemand wird "einfach" geboren, man wird nur "einfach", wenn man die verworrene Reise aus der Höhle des Selbst hinaus ans Licht antritt. Die Seele ist kompliziert, und Gott ist "einfach", und je näher man Gott kommt, desto "einfacher" wird man im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe." (Der Traum des Franziskus von Murray Bodo, Franziskaner edition Coelde)

Weiter Infos zum Tod des Franziskus finden Sie hier.

Die Fotos können vergrößert werden.

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(Foto: privat U.L)
Basilika San Francesco
mit einem wunderschönen Farbspiel am frühen Abend
 
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(Foto: privat) Franziskusstatue vom Künstler Norberto Proietti
Franziskus ist im Krieg gescheitert. Er  kommt krank und demütig nach Assisi zurück.
 
Die Basilika von innen
     
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(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Hier in der Basilika befindet sich der Zelebrationsaltar
über dem Grab des hl. Franziskus.  
  (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Bilder von Guitto erzählen bewusst aus dem Leben
des hl. Franziskus. 
 
Die Krypta mit dem Altar über dem Grab des hl. Franziskus 
 
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 (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Hier in der Krypta (Unterkirche) befindet sich der Zelebrationsaltar direkt über dem Grab des hl. Franziskus.
Kleine Lämpchen um den Altar erinnern den Besucher daran. 
 
Wunderschön ist in der Apsis der Zusammenhang zwischen
den Gelübden: der Keuschheit, des Gehorsams und der Armut und
der Menschwerdung Gottes, der Passion Christi und der hl. Eucharistie aufgezeigt.
 
     
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(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Keuschheit

    (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Keuschheit

 
 Die "Keuschheit" und de "Menschwerdung Gottes" 
stehen hier äußerlich im Bild und innerlich zusammen.
 
In der Menschwerdung Gottes geht es darum: Jemanden zum Lieben zu haben, für den man sorgen kann, von dem man sich ganz angenommen fühlt. So wird das zarteste im Ordensstand die Keuschheit genährt und geschützt durch Jesus Christus.
Dies ist dargestellt im Bild der Frau, die in einem Turm beschützt und verteidigt wird.
Die Liebe zu Gott kann leicht verletzt und Schaden nehmen.
Auf dem Bild rechts unten werden die bösen Mächte verjagt, die die Liebe verletzen und ihr schaden wollen.
 
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(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Menschwerdung Jesu Christi
 
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(Foto: Bruder Thomas)
Der Gehorsam
Bruder Thomas bietet eine beeindruckende Führung
zu den Bildern in der Basilika an.
  (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Der Gehorsam 


 
Der "Gehorsam" und die Passion Jesu
stehen hier äußerlich im Bild und innerlich zusammen.
 
Echter Gehorsam ist ein horchen auf Gott.
Das Joch Jesu drückt nicht und seine Last ist leicht. (Mt 11,30) wie es bei Franziskus dargestellt ist. 
Das Joch Jesu richtet Franziskus auf. So
 kann der Mensch  zum Original werden und über sich hinauswachsen.
 
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(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)  
Die Passion Jesu Christi

 
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(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Armut
  (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Die Armut
 
Die "Armut" und die hl. Eucharistie
stehen hier äußerlich im Bild und innerlich zusammen.
 

Ein vor Gott armer und bedürftiger Mensch kann die Liebe und Demut Gottes in der hl. Eucharistie,
die das Leben Jesu wiederspiegelt, erfahren und zu verstehen lernen.
Dies kann der Hl. Geist, der auf die Gaben von Brot und Wein herab gerufen wird, dem Menschen offenbaren.
Denn der Hl. Geist ist es, der die Tiefen Gottes erforscht.

 
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(Foto: privat)
Die hl. Eucharistie   
 
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(Foto: privat U.L)











 

(Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Dieses Bild ist 30 Jahre nach seinem Tod des hl. Franziskus entstanden. Die Brüder, die ihn noch gekannt haben, haben ihn so dem Künstler Guitto beschrieben.

Franziskus hat das Evangelium Jesu Christi gelebt wie kein anderer. Deshalb hält es in seinen Händen das Evangelium.
Dieses Evangelium hat seine Seele, seinen Geist und seinen Leib ganz durchdrungen. 
An seinem Leib wurden die Wundmale Jesu sichtbar.
Er wurde im Laufe seines Lebens zu einem 2. Christus in seiner Art, mit seinen Fähigkeiten und Talenten.

     
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(Foto: privat)   (Foto: G. Ruf / www.assisi.de)
Seitenaltar mit Tabernakel in der Unterkirche.
Hinter dem Schrein (Bronze) wird der Schleiermantel der Muttergottes aufbewahrt.
Er wird am Fest der leiblichen Aufnahme Mariens in den  Himmel  am 15.8. ausgestellt.
    



     
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(Foto: privat)   (Foto: privat)
Oberkirche  - Tabernakel   Antoniusaltar - Unterkirche
In Stichpunkten:
hl. Franziskus "Die Liebe wird nicht geliebt!"
Auf Golgotha (Tau) geschieht unsere Erlösung. 
Das leere Grab wird zum Symbol der Auferstehung Jesu.
Durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen können wir Jesus Christus emfpangen in der hl. Eucharistie.
Tabernakel: Gott macht sich klein. Er will uns mit sich selbst beschenken mit seinem Leib und mit seinem Blut.
Das bewirkt die Kraft des Hl. Geistes. 
   
     
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  (Foto: vom  Künstler Sandro da Verscio)    (Foto: vom  Künstler Sandro da Verscio)
Der hl. Antonius von Padua begegnet dem Jesuskind
Statue in der Basilika San Francesco - Antoniusaltar
  Der hl. Antonius von Padua begegnet dem Jesuskind
Statue in der Basilika San Francesco - Antoniusaltar
     
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   (Foto: vom  Künstler Sandro da Verscio)
Der hl. Antonius von Padua begegnet dem Jesuskind
Statue in der Basilika San Francesco - Antoniusaltar
 
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Die Krypta mit der Tomba des hl. Franziskus seit 1818
 
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 (Foto: privat)
  Tomba: Hier ist das Grab des hl. Franziskus - 03.10.1226
 
 Weiter Infos zum Tod des Franziskus finden Sie hier.
 
Um sein Grab liegen besonders vertraute Mitbrüder
 
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(Foto: privat)
Fra Leo - steht für die Einfalt + 1271
  (Foto: privat)
Fra Angelo - steht für das Zartgefühl + 1258
     
Assisi18 71   Assisi18 74
(Foto: privat)
Fra Messeo - steht für die Sanftmut + 1280

  (Foto: privat)
Fra Rufino - steht für die Geduld + 1249
Er war ein Cousin von der hl. Klara
     
As 18 BSF 2    
(Foto: privat)    
Am Ausgang der Tomba eine treue Freundin des hl. Franziskus "Bruder" Jakoba del Settesoli, + 1239. 
Sie wollte der Heilige kurz vor seinem Tod sehen.
Sie brachte ihm Mandelplätzchen mit, die er gerne aß.
   
     
     
   As 18 BSF 24
(Foto: privat U.L)
Eingangstür der Krypta - Unterkirche 
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As 18 Sa Fr BNK 93     As 18 Sa Fr BNK 94
 (Foto: privat B.N.K.)    (Foto: privat B.N.K.)

Bosco di San Francesco: der verwilderte frühere Klosterwald bei der Basilika San Francesco.
Eingang vor der Oberkirche rechts.

 

Bosco di San Francesco: Friedensglocke der Weltreligionen - Friede unter den Nationen durch Friede unter den Religionen.

     
     
     
     
     
   

 

 

 

 
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