Franziskanerinnen Schwagstorf

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Aktuell

Die russisch-orthodoxe Auslandskirche hat den Mitbegründer der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, Alexander Schmorell, an diesem Wochenende in München heiliggesprochen. Zu den Feierlichkeiten war auch Nikolay Hamazaspian eingeladen, einer der engsten Freunde des nun heiliggesprochenen Märtyrers. Er selbst hatte es abgelehnt, sich direkt der Widerstandsgruppe gegen das Nazi-Regime anzuschließen, sagte der 91-jährige Hamazaspian dem Münchner Kirchenradio. Über Alexander Schmorells Mitarbeit beim Verfassen und Verteilen von Flugblättern sei er allerdings voll im Bilde gewesen.
 

Eine Power Point-Präsentation über unsere Gemeinschaft finden Sie hier.


Karnevalszeit

Bis zum 6. Mai findet im Paderborner Diözesanmuseum eine bemerkenswerte Ausstellung zum hl. Franziskus statt. Weitere Infos finden Sie hier.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier
findet vom 13. April bis 13. Mai statt.
Sie steht unter dem Leitwort „und führe zusammen, was getrennt ist“.

Hintergrund
Der seit dem 12. Jahrhundert im Trierer Dom aufbewahrte Heilige Rock gilt gemäß alter Überlieferung als Leibrock Jesu. Weil ungeteilt und nahtlos, wurde und wird das Gewand theologisch zumeist als ein Symbol für die Einheit der Christenheit gedeutet. Gezeigt wird es nur bei Heilig-Rock-Wallfahrten, in diesem Frühjahr erst zum 20. Mal.

Weitere Infos finden Sie hier. Klicken Sie dazu einfach in den Kalender rechts.

 

"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." (Abraham Lincoln)
 
Jesus Christus, der die Macht schlechthin hat, sagt: "Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen." (Joh 4,34)

Ein Jahr des Glaubens

Papst Benedikt XVI. hat ein „Jahr des Glaubens“ angekündigt. Es soll am 11. Oktober 2012 beginnen, dem 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils (1962-65). Das Jahr des Glaubens endet am Christkönigsfest am 24. November 2013.


Hildegard von Bingen, 1098 in der Pfalz geboren, wird im Oktober 2012 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen und zur Kirchenlehrerin erhoben werden.

Papst Benedikt XVI.: "Ihr bekanntestes Werk "Scivias" - das heißt: „Wisse die Wege" - stellt in einer Reihe von Visionen die gesamte Heilsgeschichte von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht dar. Alles Irdische ist Zeichen für eine übernatürliche Wirklichkeit. Die ganze Schöpfung weist auf den dreifaltigen Gott hin, sie ist eine Symphonie des Heiligen Geistes, sagt sie, der selbst Freude und Jubel ist. Mitte der Erlösung ist gleichsam die Vermählung zwischen Gott und Mensch, die sich in der Inkarnation vollzogen und im Kreuz zu ihrer Tiefe hin vollendet hat.

Die Kirche, so Hildegard, erhält als Brautgabe den Leib und das Blut Christi, die sie in jeder hl. Messe Gott zum Dank darbringt und damit diesen Ehebund - den Bund zwischen Gott und Mensch - erneuert.

Die Gläubigen sind dabei nicht nur passive Zuschauer, sondern sie sind eingeladen, sich zu öffnen und bereit zu sein, selbst in diesen Bund lebendig einzutreten.

Hildegard hat aus ihrer Sicht der Schöpfung von Gott her auch die Gaben der Schöpfung zu deuten gewußt, in der Schöpfung eine „Apotheke Gottes" gefunden und so eine Medizin entwickelt, die heute neues Interesse findet.